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Auf dieser Seite möchte ich Ihnen biografische Texte vorstellen, teilweise angeregt durch die Wettbewerbe der BookRix-Gruppe "Biografisches".

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Bayern war lecker

Oder: Das arme Kind isst fast nichts.

Meine Eltern schwammen nicht gerade in Geld und vielleicht liegt es daran, dass es in meiner Kindheit nur zwei Ferienreisen mit ihnen gegeben hat, an die ich mich erinnern kann. Den einen Urlaub verbrachten wir in der schönen Lüneburger Heide; damals muss ich acht oder neun gewesen sein. Als ich zehn Jahre alt war, fuhren wir im Sommer gemeinsam in den Bayerischen Wald.

Allein die Hinfahrt wurde schon zu einem unfreiwilligen Abenteuer. 1974 gab es keine Anschnallpflicht für die Leute, die hinten saßen und Kindersitze lagen noch in ferner Zukunft. Als gestandenes Einzelkind war die Rückbank mein alleiniges Revier. Lang ausgestreckt und gemütlich in eine Decke eingemummelt, verbrachte ich die Hinreise auf den Polstern. Na ja, wenigstens so lange, bis wir an ein Stauende kamen, mein Vater auf die Bremse stieg – und die Bremsen ihre Tätigkeit verweigerten. Wenigstens eine Bremse erbarmte sich dann doch und packte. Der Wagen schlingerte, schleuderte heftiger und kippte dann auf die Fahrerseite. Ein wenig schrammte er noch über den Asphalt und blieb dann liegen wie ein gestrandeter Wal.

 

Aufs Buch klicken und den Rest lesen.

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Die Zugvögel fliegen ohne mich

Thema des 53. Dear Diary-Wettbewerbs im Januar ist: „Was mir meine Heimat/Geburtsort noch bedeutet oder wo ist heute meine Heimat oder habe ich überhaupt eine Heimat oder wozu brauche ich eine Heimat?“

 

Nein, ein Zugvogel bin ich nie gewesen. Wenn ich das bedenke, habe ich dafür trotzdem noch ziemlich häufig die Wohnungen gewechselt. Ohne das knappe Dreivierteljahr, das ich zwischendurch aus gesundheitlichen Gründen in einem Ort in der Nähe von Pirmasens verbracht habe, waren es insgesamt acht echte Umzüge. Mit allem Drum und Dran - und jedes Mal wurden die Umzugskartons und –wagen größer. Dabei war die Übersiedlung in mein erstes eigenes Quartier vielleicht die kurioseste. Das bisschen, was ich damals besaß, passte locker auf den Anhänger eines Treckers und mit genau diesem Gefährt brachte ein Nachbar den ganzen Krempel und mich noch dazu in meine neue Bleibe.

 

 

Mehr dazu gibt es im Buch. Einfach nur dem Link folgen.

 

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Mein großer Bruder Rolf

Dies ist ein offener Brief an einen Menschen, meinen Bruder, wie ihn meine Eltern in ihren Wünschen geformt haben. Was es damit auf sich hat - lesen Sie selbst.

 

Hallo Rolf,

 

du bist der Stammhalter, der geliebte Sohn, den sich unsere Eltern so sehr gewünscht haben und mein großer Bruder. Deiner Heimat hast du nie den Rücken gekehrt und du wohnst mit deiner soliden Frau und den beiden wohlgeratenen Kindern in einem Eigenheim. Mithilfe von Freunden und deinen eigenen Händen hast du es selbst gebaut und die Schulden sind längst abgetragen. Denn du bist fleißig und hast auch in deiner Freizeit dafür gearbeitet. Selbst dann hast du noch die Zeit gefunden, dich um deine Kinder zu kümmern.

 

 

Im Büchlein steckt der Rest. Folgen Sie dem Link.

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